Die 10 gefährlichsten Extremsportarten

Bildquelle: http://www.morguefile.com @Jade

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Extremsport kann man als Sport definieren, der Aktivitäten umfasst, bei denen es zu einem Adrenalin-Rausch kommt und dessen Ausübung das Leben des Sportlers in Gefahr bringen kann.

Im Lauf der Geschichte hat sich die Gefährlichkeit vieler Sportarten dank besserer Sportausrüstungen und Materialien reduziert. Ehemals extreme Sportarten wie Tauchen oder Paragliding sind heute für fast jeden möglich. Doch der Wunsch einiger Adrenalin-Junkies Grenzerfahrungen zu erleben und dem Tod nahe zu kommen, bleibt natürlich bestehen. Kein Wunder, dass immer wieder neue und extremere Sportarten erfunden werden. Oft werden bestehende Massensportarten mit einem gefährlichen Element kombiniert, wie zum Beispiel beim Haitauchen oder Unterwasser-Hockey.

Was sind die gefährlichsten Extremsportarten?

Wir haben uns in den letzten Monaten in der Extremsportwelt sehr genau umgeschaut und präsentieren euch nun die (unserer Meinung nach) 10 gefährlichsten Sportarten der Welt:

10. Volcano Boarding

Auf dem 10 Platz liegt Vulcano Boarding. Das ist eine recht neue Sportart, die in Nicaragua an den Hängen des Vulkans Cerro Negro entstanden ist. Bis heute ist der Cerro Negro – Mittelamerikas jüngster Vulkan – der Vulcano-Boarding-Hotspot der Welt.

Adrenalin-Junkies boarden hier mit bis zu 80 km/h die Hänge des Berges hinab. Die größte Gefahr geht bei dieser Extremsportart von den Stürzen aus, da das raue Vulkangestein schwere Schnittverletzungen verursachen kann. Trotzdem ist eine Vulcano-Boarding-Tour in Nicaragua auch für Anfänger durchführbar.

9. Hai Tauchen

Tauchen war schon fast jeder, aber besonders bei Unterwassersportarten ist es sehr leicht, den Adrenalinkick und die Gefahr erheblich zu steigern. Tauchen mit Haien klingt natürlich extrem, doch die meisten Arten sind für den Mensch nicht gefährlich. Selbst für den gefürchtete Weiße Hai ist der Menschen an und für sich keine Delikatesse. Die meisten Haiattacken sind wahrscheinlich nur Verwechslungen. Beißt ein Weißer Hai einen Menschen, dreht er nach dem ersten Biss meistens ab – wir sind nicht sein Geschmack – blöd nur, dass der erste Biss oft schon tödlich sein kann. Imposant sind die bis zu 7 Meter langen Weißen Haie aber allemal.

In den letzten Jahren hat sich Südafrika zum Mekka des Haitauchens mit Weißen Haien entwickelt. Mittels Köder werden die Haie angelockt, dann geht es für die Touristen in den Unterwasserkäfig. Hautnah können die mächtigen Fische erlebt werden. Klingt an und für sich ganz ungefährlich, immerhin befindet man sich ja gut geschützt hinter Gitter. Das Haitauchen trotzdem gefährlich werden kann, zeigt dieses Video:

8. Tow-In-Surfing/Big Wave Surfing

Normalerweise werden die Wellen beim Surfen angepaddelt. Ab einer gewissen Wellengröße stößt diese Technik jedoch an ihre Grenzen. Um das Reiten immer größerer Wellen beim Big Wave Surfing zu ermöglichen, werden seit den 90er Jahren Jet-Skis und auch Hubschrauber eingesetzt. Extremsurfer Garrett McNamara konnte dadurch Anfang des Jahres den Weltrekord im Big Wave Surfing brechen und eine 30 Meter Hoge Welle reiten.

7. Slacklining/Highlining

Wenn man sich die zwischen zwei Bäumen gespannten Slacklines im Park anschaut, könnte man zu der Erkentniss kommen, dass Slacklining in dieser Auflistung fehl am Platz ist. Das ist es auch. Anders schaut es beim Highlining aus. Hier werden die Seile zwischen Wolkenkratzern, Schluchten oder Bergipfeln gespannt, was die Sache natürlich einige Stufen extremer macht – besonders wenn der Slackliner auf die Sicherung verzichtet.

6. Eisklettern

Eisklettern wurde in den 90er Jahren populär. Inzwischen gilt diese Sportart als Königsdisziplin des Bergsports. Anders als beim Klettern am Felsen, verändert sich das Eis laufend. Daher müssen Sicherungen beim Klettern selbst angebracht werden. Gefahren gibt es viele: Durch Erwärmung kann das Eis jederzeit brechen. Unterschätzt wird oft auch die Kälte. Eis strahlt kälte ab. Falsche Handschuhe können somit leicht zu Erfrierungen führen. Eisklettern ist nichts für Freizeitsportler Sehr gute Kenntnisse beim normalen Klettern sind Vorrausetzung.

5. Cave Diving

Eine weitere Tauchvariante mit erhöhtem Risiko ist das Cave Diving oder Höhlentauchen. Die besondere Gefahr bestehen hier im fehlenden Tageslicht und der dadurch sehr schlechten Sichtverhältnisse sowie den fehlenden Möglichkeiten zum Auftauchen bei Gefahr.  Nicht selten erleiden selbst erfahrene Höhlentaucher Klaustrophobie- oder Panikattacken

4. Cliff Diving

Das Cliff Diving oder Klippenspringen ist eine Weiterentwicklung des Turmspringens. Anders als bei dieser Hallensportart  springen die Sportler beim Cliff Diving jedoch von einer Felsklippe ins Wasser. Die Sprunghöhe beträgt zwischen 10 und 30 Metern. Die größte Gefahr besteht darin, Untiefen oder Fremdkörper im Wasser nicht auszumachen. Jahrelange Turmsprungerfahrung sollte Voraussetzung für diesen Sport sein.

3. Base Jumping

Leute denen das Fallschirmspringen zu wenig Nervenkitzel bietet können sich ihren Adrenalinkick beim Base-Jumping holen. BASE steht für: Building, Antenna, Span (Brücke) und Earth. Personen die mit einem Fallschirm von einem dieser Objekten abspringen nennt man BASE-Jumper. Die Gefahr bei dieser Sportart liegt in der geringen Absprunghöhe, die oft weniger als 100 Meter beträgt. Es verwundert nicht, dass seit den 80er Jahren ungefähr 200 Basejumper ums Leben gekommen sind.

2. Wingsuit Flying

Eine weitere neue Variante des BASE-Jumpings ist das Wingsuit Flying. Der Wingsuit ist ein Flügelanzug der die Fallgeschwindigkeit verringert und teilweise in eine horizontale Flugbewegung umwandelt. Zum Landen wird trotzdem ein Fallschirm benötigt. Besonders die Entwicklung eines funktionierenden Winguits kostete vielen Menschen das Leben. Schon 1912 starb der Österreicher Franz Reichelt als er mit seinem Flügelanzug vom Eiffelturm in Paris springen wollte. Die heutigen Winguits wurden erst Ende der 90er Jahre entwickelt.

1. Train Surfing

Die einzige der genannten Sportarten die überall illegal ist. Daher auch die verdiente Nummer 1 dieser Liste.  Beim Train Surfing versucht man sich während der Fahrt an der Außenwand eines Zuges festzuklammern. Teilweise werden dazu auch Vakuumpumpen verwendet, wie das folgende Video zeigt. Train Surfing wird von Jugendlichen oft als Mutprobe praktiziert, ist aber wegen der vielen nicht abschätzbaren Gefahren (Kontakt mit Stromkreislauf) und häufiger Todesfälle absolut nicht empfehlenswert.

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