Strömungen trotzen und mit Haien schwimmen: Darum ist ein Tauchurlaub in Französisch Polynesien Pflicht

A close up of a lemon shark.

Kokospalmen und ein Kranz aus Tirareblüten zur Begrüßung – das ist Französisch Polynesien. Was viele aber nicht wissen: Die südpazifische Inselwelt hat noch ein anderes Gesicht. Denn während die 4000 km2 große Landfläche zum entspannten Urlauben einlädt, jagt in den Wassertiefen rund um die 118 Inseln und Atolle ein Adrenalinkick den nächsten: Wer hier taucht, wird von Haien, Riesenmantas und Barrakudas begleitet.

Französisch Polynesien: Tauchurlaub abseits des Massentourismus

Das französische Überseegebiet rund um Tahiti und Bora-Bora kommt dem Traum von einer einsamen Insel so nahe wie möglich: Die vielen kleinen Atolle und Archipele, von denen die meisten vulkanischen Ursprungs sind, locken mit endlosen Sandstränden, grünen Vulkanbergen und tiefen Schluchten, in die sich sprudelnd blaue Wasserfälle ergießen. Aufgrund ihrer isolierten Lage und einzigartigen Beschaffenheit hat sich die südpazifische Inselwelt dennoch die Unabhängigkeit vom Massentourismus bewahrt: Wer hierher kommt, möchte dem Atem der Natur lauschen, Unterwasser-Wundern beiwohnen und Abenteuer pur erleben, wenn er mit dem Schlauchboot durch die Dünung und von Insel zu Insel braust.

Dementsprechend sind auch die Tauchresorts nicht auf Pauschalurlauber und Partymeilen ausgelegt: Anbieter wie Scuba-Native setzen auf Authentizität und Ursprünglichkeit anstelle von Luxus und pauschalen Vergnügungen. Hier hast du auch die Möglichkeit, deinen Aufenthalt beim Inselhopping passend zur Vielseitigkeit deines Tauchgebiets zu gestalten – wie wäre es zum Beispiel mit einer abwechslungsreichen Tauchsafari anstelle eines Pensionszimmers?

Von Anfänger bis Profi: Tauchen für jedes Level

Mit seinen Lagunen, Außenriffen, Passagen und Kanälen bietet Französisch-Polynesien sowohl erfahrenen als auch lernenden Tauchern rund um die Uhr die Möglichkeit, über 1000 Fischarten und Meeressäuger hautnahe zu erleben.

Während die Lagunen durch großflächige Korallengärten und bunte Fischschwärme bestechen und hier zwischen August und November sogar die Möglichkeit besteht, mit Buckelwalen zu schnorcheln, erwarten den Tauchbeginner an den Außenriffen Schildkröten, Thunfische, Rochen und Delphine. Zu den beliebtesten Tauchreisezielen für Nicht-Profis zählen die Inseln Rangiroa, Fakarava und Moorea.

Falls du dich bereits auf Profi-Niveau in der Unterwasserwelt bewegst, dann kommst du in den südpazifischen Passagen und Kanälen zum offenen Ozean auf deine Kosten: Während du in den Passagen bei einlaufender Strömung Mantas, Zackenbarsche, Marlins und riesige Barakudaschwärme beobachten kannst, bieten die anspruchsvollen Driftdives Begegnungen mit Delphinen, verschiedenen Thunfischscharten und großen Schwärmen von Stachelmakrelen und Buckelsnappern.

Spektakuläre Tauchreiseziele, die nur für erfahrene Taucher freigegeben sind, findest du zum Beispiel rund um die Inseln Kauehi und Toau.

Adrenalinkick unter Wasser: Schwimmen mit Haien

Auch wenn 118 Inseln und über 1000 Fischarten Grund genug sind, um einen Tauchurlaub in Französisch-Polynesien zu planen – die meisten Besucher der paradiesischen Inselwelt sind auf der Suche nach Abenteuern: Wer hier ins Wasser steigt, hat gute Chancen, sich Nase an Nase mit einem Hai wiederzufinden.

Während die Lagunen von Silber-, Weiß-, Schwarzspitzen- und überall sonst seltenen Zitronenhaien wimmeln, kannst du an den Außenriffen der Inseln mit Seiden-, Hammer- und Tigerhaien schwimmen. Ein Muss für alle Hai-Fans ist der Südpass bei Fakarava, wo sich häufig mehrere Hundert Graue Riffhaie sammeln.

Es sind jedoch nicht nur die Meeresbewohner, die beim Tauchen in Französisch-Polynesien den Adrenalinspiegel steigen lassen – auch die Unterwasserwelt selbst sorgt für die eine oder andere Überraschung. So finden sich an den Außenriffen beispielsweise Steilwände von schwindelerregender Tiefe, die offen zum Ozean hin abfallen und über und über mit bunten Korallen bedeckt sind.

Darüber hinaus hast du während des Driftdives die Möglichkeit, Schiffswracks zu erkunden und deine Tauchgänge in den Passagen und Kanälen exakt mit der starken Strömung zu planen, welche die gesamte südpazifische Meeresfauna mit sich trägt.

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